Produktmerkmale
10,1 Megapixel mit großem CCD-Sensor 7,1-faches Weitwinkelzoom mit optischem Bildstabilisator (28-200 mm Kleinbildäquivalent) 7,5-cm-Monitor (3,0 Zoll), horizontal drehbar, mit ca. 921.000 Bildpunkten HD-Movie (720p) mit Stereton und HDMI-Ausgang, externes Stereo-Mikrofon anschließbar, Gegenlicht HDR Lieferumfang: Kamera, Lithium-Ionen-Akku, Akku-Ladegerät, Audio/Video-Kabel, USB-Datenkabel, Kameragurt, Software-KomplettpaketProduktbeschreibungen
Kurzbeschreibung
Ich bin die Nikon COOLPIX P7100.
Der Profi unter den Kompaktkameras.
Semi-professionelle Kompaktdigitalkamera mit hohem Ausstattungsumfang 7,1-fach-Weitwinkelzoom mit optischem Bildstabilisator (28–200 mm*) Hochauflösender 7,5-cm-Clear-Color-Monitor (3,0 Zoll) mit ca. 921.000 Bildpunkten und horizontaler Schwenkachse HD-Filmaufnahme (720p) mit Stereoton und HDMI-Anschluss sowie externem Mikrofonanschluss Sehr großer 10-Megapixel-CCD-Bildsensor (1/1,7 Zoll) für erstklassige Aufnahmequalität
Semi-professionelle Kompaktdigitalkamera mit hohem Ausstattungsumfang
Die Nikon COOLPIX P7100 steht einer Spiegelreflexkamera praktisch in nichts nach – weder in der Menüführung noch im Funktionsumfang. Die sofortige Aufnahmebereitschaft und der schnelle Autofokus sorgen für eine Optimierung aller Systemfunktionen. Das macht sie zum idealen Begleiter für alle, die beeindruckende Fotos aufnehmen und trotzdem keine schwere Fotoausrüstung tragen wollen.Hochauflösender 7,5-cm-Clear-Color-Monitor (3,0 Zoll) mit ca. 921.000 Bildpunkten und horizontaler Schwenkachse
Flexible Aufnahmen in jeder Situation: Der 7,5 cm große Clear-Color-Monitor ist neigbar. Über Einstellräder auf Vorder- und Rückseite können Sie außerdem problemlos Einstellungen vornehmen, ohne die Hände von der Kamera nehmen zu müssen.7,1-fach-Weitwinkelzoom mit optischem Bildstabilisator (28–200 mm*)
Herausragende Bildqualität: Das NIKKOR-Weitwinkelobjektiv mit 7,1-fach-Zoom und einem Brennweitenbereich von 28 bis 200 mm bietet herausragende Präzision und sorgt für unglaublich scharfe Bilder.* entsprechend Kleinbild
HD-Filmaufnahme (720p) mit Stereoton und HDMI-Anschluss sowie externem Mikrofonanschluss
Beeindruckende Filmaufnahmen: Sowohl der optische Zoom als auch der Autofokus stehen während der Aufnahme zur Verfügung. Der Weißabgleich kann vor dem Start der Aufnahme fest eingestellt werden. Die Speicherung des Belichtungswerts ist zu jedem beliebigen Zeitpunkt – auch während der Filmaufnahme – möglich. Neben dem integrierten Stereomikrofon besteht darüber hinaus auch die Option, ein externes Mikrofon anzuschließen.Sehr großer 10-Megapixel-CCD-Bildsensor (1/1,7 Zoll) für erstklassige Aufnahmequalität
Der große 10-Megapixel-Sensor liefert in Kombination mit dem schnellen Bildprozessor außergewöhnlich rauscharme und detailreiche Bilder.Entdecken Sie außerdem viele weitere außergewöhnliche Details der Nikon COOLPIX P7100:
Funktionsumfang wie eine moderne digitale Spiegelreflexkamera Optischer Sucher mit Dioptrieneinstellung Manuelle Steuerung: Wahlräder für direkten Zugriff auf die wichtigsten Einstellungen Automatische, teil- oder vollmanuelle Belichtungssteuerung (P,S,A,M) Großer 10,1 Megapixel CCD-Bildsensor für beeindruckende Detailschärfe und gestochen scharfe Vergrößerungen Bildaufzeichnung im COOLPIX RAW Format NRW+ Hohe Empfindlichkeitsreserven bis ISO 6400 Rauscharmer Nachtmodus - für Aufnahmen im Hochempfindlichkeitsbereich EXPEED C2 Bildverarbeitungssystem für besserer Filmaufnahmen und Bildqualität Kamera kompatibel mit Weitwinkelkonverter, IR-Fernauslöser, zahlreichen Blitzgeräten und Mikrofonen Zoomspeicher ermöglicht Speichern und schnelles Abrufen von 7 verschiedenen Brennweiteneinstellungen Der Bildstabilisator (VR) mit beweglicher Linsengruppe reduziert Auswirkungen einer unruhigen Kamerahaltung Spezialeffektmodus zum einfachen Aufnehmen kreativer Bilder oder Filme Umfassende Nachbearbeitungsfunktionen (inkl. Spezial- und Kreativeffekte, ohne Computer)Produktinformation
(TOP 500 REZENSENT) Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P7100 Digitalkamera (10 Megapixel, 7-fach Weitwinkelzoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik) Diese Kamera kann so viel, dass ich mich nur auf die wichtigsten Dinge beschränken möchte:
POSITIV:
+ Frei belegbare Funktionstasten und Wahlräder. Wer blitzschnell auf bestimmte Funktionen im Menü zurückgreifen will, kann nicht nur die Belichtungskorrektur direkt über das rechte Wählrad vornehmen, sondern hat über das linke Rad auch schnell Zugang u.a. auf die ISO-Einstellung oder den Weißabgleich. Das schafft Tempo beim Fotografieren. Über die Einstellräder (vorn und hinten) kann man sich durch die Menüs hangeln, ohne den Finger von der Kamera zu nehmen. Auch das schafft Tempo. Über U1, U2 und U3 am Funktionswählrad sowie über die Einstellung »My« am Schnellmenü-Wählrad kann man bestimmte Grundeinstellungen vordefinieren (z.B. Fotografieren bei schwachem Licht oder bei Gegenlicht).
+ Blitz. Die Idee ist so simpel wie genial: Erst wenn man den Blitz wirklich benötigt, muss man eine Taste drücken, durch die er aufklappt. In allen anderen Situationen (und das ist der Regelfall) bleibt der Blitz eben aus. Ein echter Hammer ist die Möglichkeit, den Vollblitz in Stufen von 1/2, 1/4, ... bis 1/32 und 1/64 einstellen zu können. Damit gehören Überbelichtungen in bestimmten Partien ab sofort der Vergangenheit an. Der Bereich des integrierten Blitzes liegt bei 0,3 bis 9 (!) m für Weitwinkelpositionen und bei 0,3 bis 4,5 m für Telezoompositionen, wenn die ISO-Empfindlichkeit auf Automatik gestellt ist. (Dies funktioniert jedoch nicht mit einem externen Blitz.)
+ Autofocus: Er ist schnell und funktioniert endlich auch in lichtschwachen Umgebungen (selbst bei hohen Brennweiten). Hier hat Nikon aus der Vergangenheit gelernt. Zur Vorsicht hat man noch eine manuelle (!) Fokussierung eingebaut. Die funktioniert zwar etwas umständlich, indem sie das Motiv wie in einer Lupe in der Bildmitte des Displays anzeigt. Doch zoomt man den Balken am rechten Bildrand rauf oder runter, stellt sich das Lupenbild scharf. Außerdem gibt es die Möglichkeit, den Autofocus über die AF-L-Taste auf der Kamerarückseite zu speichern.
+ Haptik und Ergonomie: Für den rechten Daumen und Handballen ist bei einer mittelgroßen Hand trotz der vielen Knöpfe und Drehräder genug Raum, um die Kamera gut halten zu können. Der Zeigefinger der linken Hand findet am besten Halt auf der Oberseite des Klappmonitors. Nach wie vor stören jedoch die Ösen für den Tragriemen (sie sind einfach zu groß, auch wenn sie drehbar und damit leicht wegzuschieben sind). Insgesamt macht die Oberfläche der Kamera einen wertigen Eindruck. Alles ist sehr griffig und die Kamera rutscht bei verschwitzten Fingern nicht aus der Hand.
+ Virtueller Horizont. Über eine der frei wählbaren Funktionstasten lässt sich ein virtueller Horizont einblenden, der bei Architekturaufnahmen oder am Meer/am See sehr hilfreich ist. Alternativ kann man die Funktionstaste auch mit einem Gitterraster belegen.
+ Die Dioptrien-Einstellung reicht von -3 bis +3.
+ Fotos: Knackig scharf und kontrastreich. Im Weitwinkelbereich gibt es ganz leichte Verzeichnungen, aber hier kann man per »Verzeichniskorrektur« deutliche Verbesserungen erzielen. Beste Ergebnisse habe ich mit AUTO gemacht (reicht von 100 bis 800 ISO). Bei schwachem Licht gefällt die Einstellung HiISO/Hochempfindlichkeitsautomatik (sie reicht von 100 bis 1600 ISO). Direkt einstellen kann man von 100 bis ISO 3200, danach nur noch Hi1 (6400 ISO). Auch wenn die Kamera im Low-Light-Bereich sehr gute Ergebnisse vorweist, rauschen die Bilder ab ISO 800 (je nach Umgebungslicht mehr oder weniger). Dies tun aber alle Modelle dieser Preisklasse, weil der Chip eben nicht mit einer DSL vergleichbar ist.
+ Effekte: Viele schöne Spielereien, vor allem dort, wo man nur eine einzige Farbe (!) betonen kann, während alles andere schwarzweiß ist. Die Kamera erkennt selbst Hunde und Katzen ...
NEGATIV
- Rauschreduzierter Nachtmodus. Die ISO-Empfindlichkeit reicht hier von 400 bis 12800. Allerdings nimmt die Kamera Bilder auch nur mit 2048x1536 auf. Ambitionierte Fotografen mögen darüber schmunzeln. Außerdem ist die Bildqualität in diesem Modus sehr schlecht!
- Klappmonitor. Der Klappmechanismus ist solide verarbeitet, hält bei öfterem Gebrauch sicher lange, aber man kann den Monitor eben nur auf etwa 80° senken und auf etwa 105° anheben. Ihn drehen zu können (z.B. für Selbstporträts) wäre perfekt gewesen.
- Hardware: Vor dem Objektiv sitzt zwar ein Lamellenvorhang, aber keine Schutzscheibe, sodass links und rechts ein Spalt sichtbar wird, durch den man zwei silberne Federn (?) sehen kann. Ob das von Nikon so gewollt ist, weiß ich nicht, jedenfalls liegt die Linse dadurch ungeschützt frei. Bei meinem Modell (und bei 3 inzwischen anderen getesteten P7100 »knarzt« außerdem der Zoom in allen Zoomstufen, auch wenn man ihn im Menü auf auto, normal oder leise stellt. Er schnurrt/surrt nicht durch, wie ich das von anderen Kameras kenne. Für Filmaufnahmen kann man den Zoom auf »leise« stellen, aber dann reagiert er sehr langsam. Tadellos reagiert der Zoom, wenn man ihn über F1 und »vordefinierte Zoomstufen« bedient.
- Selbstauslöser: Hier kann man nur noch zwischen 2 sec und 10 sec einstellen. 2 sec sind jedoch zu kurz! Da wären mir 3 sec (wie bislang) lieber gewesen.
Ein Tipp zum Schluss (weil das intuitiv nicht leicht zu finden ist): Wer nicht im HDMI-Modus, sondern im VGA-Modus filmen möchte, muss zunächst das Funktionswählrad auf das Kamerasymbol stellen, dann das Schnellmenü-Wählrad auf »QUAL« drehen und die Menütaste drücken. Dann erscheinen auf dem Display die Optionen, VGA (640x480) oder QVGA (320 x 240) zu wählen.
(TOP 500 REZENSENT) Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P7100 Digitalkamera (10 Megapixel, 7-fach Weitwinkelzoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik) Kurz vorab:
ich nutze zahlreiche Kameras, mein Flagschiff ist die 7D von Canon. Diese nutze ich inzwischen kaum noch, bin ich doch lieber mit M4/3 oder ähnlichen Gerätschaften unterwegs.
Bis vor gut einem Jahr besaß ich eine Canon G11, davor G10 und G9. Die G12 habe ich wegen des Klappmonitors nicht mehr gekauft. Ich hatte immer Angst, diesen irgendwann mal abzubrechen. Außerdem war mir das Display zu klein.
Nun also Nikons Coolpix P7100.
Beim ersten Auspacken und in-die-Hand-nehmen war ich sofort begeistert: ein massiver Block aus einer Magnesiumlegierung vereint mit hochwertigem Kunststoff. Das ganze recht kantig und gespickt mit einer unglaublichen Anzahl an Drehreglern und Knöpfen. Das gefällt mir!
Die Räder vorn und oben sind aus Metall und fühlen sich bei der Bedienung sehr gut an. Es macht einfach Spaß, die Kamera zu bedienen. Selbst, wenn ich in der Bahn sitze und die Kamera ausgeschaltet ist, spiele ich gern damit herum. Herrlich.
Beim ersten Einschalten ist mir das klare und mit 921' Bildpunkten aktuelle Display aufgefallen. Die Möglichkeit, das Display nach oben und unten zu klappen gefällt mir sehr gut und deutlich besser gelöst, als beim Wettbewerb.
Die P7100 liegt auch bei meinen großen Händen gut und sicher.
Der Sucher ist recht klein und meiner Meinung nach nicht ideal angebracht. Ich hätte ihn lieber auf der linken Seite gesehen. So habe ich stets die ganze Kamera vor dem Gesicht und die Nase auf dem Display - egal ob Links- oder Rechtsgucker. Angenehm überrascht bin ich von der Tatsache, dass ich durch den optischen Sucher im Weitwinkelbereich nicht das Objektiv sehe (vergleiche G11 sowie Fujifilm X10). Prima.
Die Bedienung der Kamera folgt dem bereits bekannten Nikon-Aufbau. Aufgrund der schier unerschöpflichen Einstellmöglichkeiten der Kamera empfiehlt sich ein ausgedehnter Blick in das beigefügte Handbuch. Ansonsten wird sehr viel Potential der Kamera nicht genutzt.
Der Brennweitenbereich von 28-200 scheint bei Nikon und Canon inzwischen festgeschrieben. Schade, ich wünschte mir im Weitwinkelbereich eine 24. Nun, man kann nicht alles haben.
Wenn man sich mit dem Aufbau des Menüs, der Anordnung der Bedienelemente und den Möglichkeiten der Kamera beschäftigt hat (ich wollte mich da mal so nebenbei einarbeiten, musste mich dann aber doch mal zurückziehen und in Ruhe lesen und probieren, bevor ich das Potential ansatzweise nutzen konnte), geht die Bedienung schnell und fast intuitiv von der Hand.
Die Bildqualität ist in dieser Klasse in meinen Augen 1A.
Die Farben sind recht neutral, ich finde den automatischen Weißabgleich besonders gelungen.
Bildrauschen sehe ich ab ISO 800 leicht, darüber sehr deutlich. Der Nachtmodus ist ein Witz und imho nur ein Marketinggag. Hätte man sich auch sparen können.
Wie bereits mehrfach zu lesen, ist ein Sensor im Format 1/7' nicht in der Lage, die Qualitäten eines APS-C Sensors zu kopieren. Auch das Thema Freistellen ist natürlich hier anders zu sehen, als bei APS-C oder auch schon M4/3.
Die Kamera ist die ideale Ergänzung zur D-SLR, wenn ein Brennweitenbereich gefragt ist, der von der Großen nicht abgedeckt werden kann. Zudem empfinde ich die P7100 als eine Möglichkeit, die Lücke zwischen Kompaktkamera und D-SLR zur schließen. Als 'The-one-and-only' ist die P7100 durchaus geeignet. Die Kamera macht auch im Automatikmodus tolle Bilder. Um das Potential zu nutzen sollte man sich aber mit der Bedienung beschäftigen wollen und können. Ansonsten setzt man hier auf das falsche Pferd. Für Point-and-shoot Fotografen gibt es bessere Alternativen.
Klare Kaufempfehlung mit 5 Sternen.
+ hervorragend verarbeitet
+ schnelle Reaktionszeiten
+ alle Mängel der P7000 behoben
+ alle wichtigen Funktionen über Bedienelemente direkt erreichbar
+ tolles Klapp-Display
+ optischer Sucher
o Keine gedruckte Bedienungsanleitung
o Objektschutzdeckel im Lieferumfang wäre wünschenswert
- Die P7100 hätte als Nachfolgerin der P7000 gern Videoaufzeichnungen in Full-HD verdient.
Fazit: die P7100 ersetzt keinesfalls eine Nikon DSLR mit einem vernüftigen Telezoom. Selbst eine Nikon D3100 mit einem 18-55 mm Objektiv macht bei einem überschaubaren Aufpreis ansprechendere Aufnahmen. Die P7100 ist daher die perfekte Zweitkamera. Wer die Vergleichsmöglichkeit zu einer DSLR nicht hat, wird mit der Kompakten ohnehin glücklich sein.
Was mich bewogen hat, mich von der P7000 zu trennen:
- der fehlende Klappmonitor (schön wäre es natürlich gewesen, wenn der auch noch schwenkbar gewesen wäre und so geklappt werden könnte, dass das
Display geschützt Richtung Kamera zeigen würde)
- doch vor allem die unerträgliche Trägheit vieler Funktionen
- der träge und z.T. bei schwachem Licht nicht funktionierende Autofokus
Tolle Kamera - doch aufgrund dieser gravierenden Mägel war das gewiss keine Meisterleistung von NIKON. Was mich auch erstaunt hat, wie die P-Serie dem Konkurrenzmodell der G-Serie von Canon ähnelt. Doch im Nachbauen sind die Japaner ja allemal Meister.
Nun die Vorzüge der P7100 gegenüber der P7000:
- Klappdisplay
- Vor allem die schnellere Funktionen
- funktionierender und schnellerer Autofocus auch bei schlechtem Licht
- weiterhin das lichtstarke Objektiv (2,8-5,6) mit ordentlichem Brennweite (28-200 mm/KB)mit hervorragenden Bildergebnissen
- weiterhin der große Sensor (1/1,7")
Schwachpunkte der P7100:
- Mir erschließt sich die Funktion des zusätzlichen (unnötigen?) Einstellrads auf der Vorderseite nicht
- Höchst ärgerlich die zwei hervorstehenden Knuppel zur Befestigung der Trageriemen (auch wenn sie jetzt drehbar sind)- sie behindern in erheblichen Maße das Einbringen der Kamera in die Tragetasche (man bleibt ständig daran hängen und ich kenne keine derartige Kamera, die derzeit auf dem Markt ist, mit einer derartigen Befestigung)
- Was ich als dieser Kamera nicht würdige Spielerei einstufe, sind die unter EFFECTS aufgenommmenen Funktionen - die ich nach einigen Versuchen als kaum brauchbar einstufe - doch man kann sie ja weglassen!
Noch ein paar Bemerkungen zum Display und zum optischen Sucher:
Eine der Gründe, warum ich nur eine Kamera mit Sucher kaufe, ist die Tatsache, dass alle auf dem Markt befindlichen Displays bei großer Helligkeit z.B. beim Skifahren total versagen - und das gilt auch für die Nikon, auch wenn die Firma in ihrer Werbung behauptet, das das Display auch bei hellem Umgebungslicht noch ein gutes Bild zeigen würde - es stimmt einfach nicht.
Umso lobenswerter ist es, dass Z.B. die Canon G-Serie und Nikon mit der P-Serie einen optischen Sucher - und das mit Dioptienausgleich eingebaut haben. Allerdings ist darauf zu achten, dass der Sucher keinen Paralaxausgleich hat, das heißt, dass bei kurzer Entfernung das im Sucher gezeigte Bild vom Aufgenommenen abweicht.
Ach ja, was noch zu wünschen wäre: der Einschaltknopf ist bündig mit dem Gehäuse und dürfte irgendwie markanter sein, da die Kamera mit Handschuhen z.B. beim Skifahren schwierig einzuschalten ist.
Außerdem wäre Full HD wünschenswert, wie es schon in vielen Kameras üblich ist.
Doch insgesammt eine Kamera, die mich trotz der kleinen Mängel voll überzeugt und wohl die derzeit beste digitale Kompaktkamer auf dem Markt sein dürfte.
(VINE®-PRODUKTTESTER) (TOP 500 REZENSENT) Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P7100 Digitalkamera (10 Megapixel, 7-fach Weitwinkelzoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik) Die Nikon P7100 ist die bisher hochwertigste Kompaktkamera, die ich besitze. Vergleichen kann ich sie mit deutlich weniger wertigen Modellen wir der Fuji S2950 aus der Reihe der Bridge-Modellen oder aber mit Kompaktkameras wie der Casio Exilim EX-H20G oder der Fuji FINEPIX F550EXR. Um es vorweg zu nehmen: keine dieser teilweise auch nicht günstigen Kameras (Casio, Fuji Finepix) kann es mit der Nikon P7100 aufnehmen. Die spielt in einer anderen Liga.
Wenn man sich irgendeine Fotozeitschrift aus dem Oktober bzw. November zu Hand nimmt, stößt man auf Testberichte dieser Kamera. Und in allen Tests, die ich gelesen habe (vier oder fünf) landet die Nikon mit teilweise erheblichem Vorsprung auf Platz 1 der jeweiligen Kameraklasse. So wird sie beispielsweise in ColorFoto 11/11 mit einer Kodak Easyshare Max Z990, einer Leica V-Lux 30 und einer Panasonic Lumix DMC-FZ48 verglichen und schlägt alle Konkurrenten deutlich.
Die Haptik der Kamera ist aus meiner Sicht sehr gut, hier scheint eine klare Verbesserung des Griffs zur Vorgängerin stattgefunden zu haben. Mit knapp 400 Gramm ist das Gerät kein Leichtgewicht und die Größe auch nicht für jede Hosentasche geeignet, kompakt bleibt die P7100 - insbesondere unter Berücksichtigung des Leistungsumfangs - aber allemal. Die Ergonomie der vielen Bedienoptionen am Gehäuse ist ebenso gelungen, wie ich finde.
Die Grunddaten stehen bereits in anderen Rezensionen, die wichtigsten aber noch einmal kurz zusammengefasst: die P7100 ist mit einer Brennweite von 6,0 - 42,5 mm, was einer Kleinbildbrennweite von 28 - 200 mm entspricht, und einem 7-fach Zoom ausgestattet. Damit war ich beim Testen im gerade zurückliegenden Urlaub in Florida für die meisten Gelegenheiten gut gerüstet.
Auf den ersten Blick fallen die vielen Einstellmöglichkeiten direkt am Gehäuse auf, ohne dass man ein Menü bemühen muss. Da gibt es neben dem obligatorischen Funktionswahlrad auch ein Wählrad, mit dem man direkt eine Belichtungskorrektur vornehmen kann. Das ist extrem hilfreich und beschleunigt das Fotografieren in unter- oder überbeleuchteten Umgebungen enorm. Und ein Menü-Wählrad, mit dem man direkt Funktionen wie den Weißabgleich, die Belichtungsempfindlichkeit (ISO), die Bildqualität oder Serienbildaufnahmen ansteuern kann. Weitere Funktionstasten stehen ebenfalls zur Verfügung, die man individuell mit häufig benötigten Funktionen belegen kann. Gewöhnungsbedürftig ist anfangs der Widerstand, mit dem die Wählräder zu bedienen sind. Mittlerweile habe ich mich nicht nur daran gewöhnt, sondern befürworte diesen Widerstand, der ein versehentliches Verstellen unmöglich macht.
Die Kamera verfügt über einen integrierten Blitz, der einen externen Blitz nicht ersetzt, aber durchaus für ein ordentliches Ergebnis sorgt UND einen Blitzschuh. Viele andere Kameras (siehe auch die neuen Nikon 1-Modelle) haben entweder das eine oder das andere. Auch das eingebaute Mikrofon erzeugt beim Filmen einen durchaus guten Ton, kann aber mittels Mikrofon-Anschluss durch ein externes ersetzt werden.
Im Gegensatz zum Vorgängermodell (P7000) hat die P7100 einen Klappmonitor, der allerdings nur um eine horizontale Achse geklappt werden kann, nicht auch um eine vertikale gedreht. Begrüßen würde ich zumindest, wenn man den Monitor komplett umklappen könnte, so dass er im Nichtbetrieb geschützt ist. Aber das sind Klagen auf vergleichsweise hohem Niveau. Der Monitor an sich ist hochwertig und kann bei extremen Lichtverhältnissen (dunkel oder sehr hell) beim Fotografieren durch einen optischen Sucher ersetzt werden. Dieser wiederum bietet für Brillenträger die Möglichkeit, Schärfe beim Sehen mit einer Dioptrieneinstellung auch ohne Brille zu garantieren.
Im Gegensatz zu den erwähnten anderen Modellen besticht die P7100 durch hervorragende Bildergebnisse. Ein Schärfeverlust an den Rändern und in den Bildecken ist für mein Auge quasi nicht zu erkennen. Auch ein Bildrauschen ist für mich erst bei ISO-Werten zu erkennen, die ich nur im Ausnahmefall verwende (größer oder gleich ISO 400). Der Autofokus arbeitet wirklich schnell und sicher. (Was unscharfe Fotos selbstverständlich nicht ausschließt, was ich insbesondere bei Tieraufnahmen - Delfine, Vögel - feststellen durfte.) Auch die Auslösegeschwindigkeit ist sehr gut, insbesondere für Schnappschüsse und schnelle Motive unverzichtbar. Auf die Beschreibung von Motivprogrammen oder Sondereffekten verzichte ich an dieser Stelle, auch um den Umfang der Rezension nicht zu überreizen.
Die Ergebnisse beim Drehen von Videoaufnahmen sind zwar nicht in HD, sondern nur in HD ready, dafür werden Autofokus, Bildstabilisator und, wie erwähnt, ein guter Ton geboten. Alles in allem mehr als nur zufriedenstellend.
Ein paar Kritikpunkte habe ich aber dennoch:
- Ganz vorne steht die Kritik an der Serienbildgeschwindigkeit. Mit 1,2 oder Bildern pro Sekunde ist das keine Serienbildfunktion, sondern es sind sequentielle Aufnahmen. Ich könnte diese Funktion für Sportaufnahmen im Training verwenden, aber da muss ich auf eine andere Kamera ausweichen.
- Die Abdeckung des Objektivs (Lamellen) erscheint sehr fragil. Inwieweit dadurch Staub oder Sand ins Gehäuse gelangen kann, bleibt abzuwarten.
- Die Kamera erkennt nur den Originalakku von Nikon. Ich hatte sofort einen Ersatzakku eines Ersatzanbieters besorgt, der laut Artikelbezeichnung speziell für die P7100 sein sollte. Mit diesem lässt sich die Kamera jedoch nicht einschalten.
Alles in allem aber überzeugte fünf Sterne für das derzeitige Spitzenmodell unter den Kompaktkameras.
Die Nikon ist handlich und bietet viele Einstellmöglichkeiten. Das sollte aber niemanden abschrecken sich näher mit der Kamera zu beschäftigen. Man kann die manuellen Einstellungen nutzen, muss es aber nicht. Einige meiner Vor-Bewerter meckerten über die Bildergebnisse im Automatik-Modus. Den muss aber niemand wirklich einsetzen. Die Kamera bietet als Alternative eine Programmautomatik. Bei diesem Modus werden Blende und Verschlusszeit von der Kamera ermittelt. Alle übrigen Einstellungen lassen sich jetzt beeinflussen, aber man nimmt sie nur einmal vor.
Ich habe die ISO Werte auf den Bereich 100 - 400 eingestellt. So umgeht man, dass der Automatikmodus die ISO Werte unkontrolliert nach oben puscht. Es geht auch noch höher. Bis zum Wert 800 liefert die Kamera immer noch brauchbare Ergebnisse. Dann stellt man die Belichtungskorrektur auf -2/3 oder - 0,7 ein um Überbelichtungen zu vermeiden.
Für die Messfelder Belichtung und Autofokus werden mittige und normal große Einstellungen gewählt. Für die Bildqualität wählt man "Fine" und "Brillant" und stimmt somit die Bilder in der höchsten Qualität und ein wenig wärmer ab. Wer will aktiviert die Verzeichnungskorrektur und lässt die Finger vom aktiv D-Lighting. Wenn man alle Einstellung einmal vorgenommen hat, macht die Kamera für eine Kompaktkamera hervorragende Fotos. Das einzige was jetzt noch der jeweilgen Situation angepasst werden muss ist der Weißabgleich. Hier können zwar auch zwei Automatikmodi gewählt werden, aber ich finde die Ergebnisse bei einer Wahl für Tageslicht, Kunstlicht, Leuchtstoffröhren, Blitz usw. besser. Aber das kann ja jeder für sich entscheiden. Die Korrektor geht ganz einfach über ein oben liegendes Einstellrad.
Die Bedienung ist einfach, wenn man sich ein wenig mit der Kamera beschäftigt hat. Hier ist das Handbuch sehr hilfreich. Das Handbuch gibt es übrigens bei Nikon, wenn man ein wenig mault und ausführt, dass man keinen Computer besitzt, kostenlos. Es ist verständlich beschrieben und logisch aufgebaut, wenn man die Systematik verstanden hat. Nur die Schrift ist an manchen Stellen etwas klein.
(TOP 500 REZENSENT) (REAL NAME) Rezension bezieht sich auf: Nikon Coolpix P7100 Digitalkamera (10 Megapixel, 7-fach Weitwinkelzoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik) Beginnen wir mal ausnahmsweise mit dem Fazit. Denn das wird den Leser einer längeren Rezension am meisten interessieren. Wer dann mehr wissen will, kann sich dann gerne den ganzen Text zu Gemüte führen - was mich sehr freuen würde.
"Denn Sie wissen, was Sie tun..." habe ich als Überschrift ganz bewusst gewählt. Denn ich kenne keine zweite Kompaktkamera, bei der der Fotograf so direkt und intuitiv manuelle Einstellungen vornehmen kann. Die verschiedenen Automatikmodi, komplett manuelle Einstellung, die Belichtungskorrektur, Empfindlichkeit, Bildgröße / Qualität und der Weißabgleich lassen sich direkt an der Kamera einstellen ohne dass man sich lang durch die diversen Menüs und Untermenüs hangeln muss. Dazu kommt die Möglichkeit, außer wirklich guten jpeg's auch im Nikon-eigenenen Raw-Format zu speichern. Mit der optionalen Software Nikon Capture oder Adobe Photoshop Lightroom kann man dann wirklich alles Machbare aus den Fotos herausholen.
Resümee: Die Nikon P7100 ist eine kompakte Digitalkamera mit 7,1-fach Zoom für den Semi-Profi oder professionellen Fotografen, der diese Möglichkeiten bewusst einsetzt und sich über eine Bildqualität freuen darf, die auch für großformatige Druckergebnisse voll ausreicht. Ich vergebe deshalb die vollen 5 Sternchen.
Zur Nikon P 7100 im Detail:
Lieferumfang
Kamera, Trageriemen, Stecker-Ladegerät, Akku, USB-Kabel, Audio-Video-Kabel, gedruckte Kurzanleitung, ausführliche Anleitung als pdf auf CD-ROM, Nikon-View-Software auf CD-ROM
Was wird noch zwingend zum Betrieb / Benutzung benötigt?
Eine Speicherkarte. Die Nikon P 7100 ist mit den folgenden kompatibel: SD (bis 4 GB); SDHC (bis 32 GB) und SDXC bis 64 GB.
Was wird zwar nicht unbedingt benötigt, ist aber im Zusammenhang mit dem Produkt empfehlenswert?
Bereitschaftstasche: Kann nichts schaden, muss jeder selbst entscheiden, eventuell ein Ersatzakku.
Blitzgerät: Ein Blitz ist eingebaut, als Aufheller oder im Nahbereich ist es ausreichend. Von Nikon gibt es diverse Systemblitzgeräte, die in den Zubehörschuh eingeschoben werden können. Wer z.B. von seiner Nikon-DSLR ein Nikon Speedlight SB-900 Blitzgerät (Leitzahl 48 bei ISO 200) für Nikon oder Nikon SB-400 Blitzgerät für Nikon D3, D300, D40, D200, D700. D3x, D80, D60, D90, COOLPIX P6000, P7000 hat, kann es im vollen Umfang an der P 7100 nutzen.
Weitwinkelvorsatz: Wenn Ihnen die 28mm (auf KB bezogen) Weitwinkel nicht ausreichen, gibt es von Nikon den Weitwinkelvorsatz Nikon WC-E75A Weitwinkel-Konverter fuer Coolpix P7000 als Zubehör. Er verkürzt die eingestellte Brennweite um den Faktor 0,75. Allerdings ist mit Einbußen an der Bildqualität zu rechen.
Diverses weiteres Systemzubehör s. Webseite von Nikon
Verständlichkeit der Bedienungs-Anleitung
Benutzer-Handbuch "Grundlegende Funktionen" sehr übersichtlich, leicht verständlich, viele Abbildungen. Die ausführliche Anleitung liegt auf der CD-ROM bei. Dass die ausführliche Anleitung nicht in gedruckter Form beiliegt ist schade, aber leider mittlerweile üblich. Wer sich vor dem Kauf einen Überblick über die Kamerafunktionen verschaffen will, kann das ausführliche Benutzerhandbuch auf der Nikon Webseite gratis downloaden. Das pdf ist ca. 18 MB groß.
Wie ist die Qualität, Design, Haptik
Positiv: attraktives Design (sieht in echt besser aus als auf den Fotos), kompaktes Gehäuse, sehr großes, kratzfestes 3,0 Zoll-Display mit hoher Auflösung (921.000 Subpixel), das geschwenkt werden kann. Deckel für Akkuschachtabdeckung und Speicherkartenslot, sowie Abdeckung für A/V-Ausgang und HDMI-Anschluss haben ein gutes Scharnier, Metall-Stativgewinde. Front und Deckkappe aus Magnesium, griffige "Belederung" aus Gummi. Auffällig die gute Ergonomie der Bedienelemente. Die Nikon P7100 lässt sich sogar mit Softshell-Fingerhandschuhen (Gore Bikewear, Serie Countdown) noch einwandfrei bedienen!
Negativ: Lamellen des Objektivverschlusses wirken etwas fragil.
Fotofunktionen: Dateiformat raw und jpeg in mehreren Bildgrößen und drei Kompressionsstufen. Diverse Automatikfunktionen, darunter Programm, Blenden- und Zeitvorwahl, sowie voll manuelle Einstellung. Auf wichtige Kamerafunktionen kann man dank der diversen Einstellrädchen schnell zugreifen, die Bedienung und Menüführung kann intuitiv erfolgen. Ich bin mit der Kamera auf Anhieb auch ohne vorheriges Studium der Anleitung problemlos zurecht gekommen. Der AF arbeitet sehr schnell und präzise, die Belichtungsmessung ist exakt. Auch bei höherem Kontrast ist das Belichtungsergebnis schön ausgewogen. Die Auslöseverzögerung ist bei jpeg ebenfalls sehr kurz, bei raw akzeptabel. Das Display ist auch bei voller Sonneneinstrahlung noch sehr gut erkennbar.
Videofunktionen: HD mit 1.280 x 720 Pixel bei 24 fps, Stereo-Mikro eingebaut, Anschluss für externes Mikro vorhanden. Die Qualität der aufgezeichneten Videos ist einer kompakten Digitalkamera mit Schwerpunkt Foto angemessen. Zoom und AF arbeiten sehr leise, so dass diese Motoren im Video nicht hörbar sind.
Bildqualität: Das wichtigste Kriterium bei einer Kamera ist neben der Bedienungsfreundlichkeit vor allem die Qualität der Fotos. Die Aufnahmen wurden mit Adobe Photoshop CS 5 auf einem hardware kalbrierten Monitor NEC Spectra View 2690 kontrolliert. Und hier konnte die kleine Nikon deutlich Punkten. Nachbearbeitung war kaum nötig, die Farben kommen sehr natürlich. Die Abbildungsleistung des Objektivs ist besser, als ich gedacht habe. Denn ich bin da sehr kritisch und von den Nikon Objektiven für meine D2X und D3 sehr verwöhnt.
Die Empfindlichkeit beginnt bei ISO 100, da ist die Bildqualität erwartungsgemäß am optimalsten. Gestochen scharfe Ausdrucke bis DIN-A-1 sind absolut möglich. Bis ISO 400 ist DIN-A-2 drin, drüber muss man sich ein wenig beschränken. Aber auch bei ISO 800 sieht eine A4-Ausbelichtung noch recht gut aus. Im Vergleich zur P7000 ist noch weniger Bildrauschen bei hohen Empfindlichkeiten zu sehen, dafür konnte die Vorgängerin feinste Details noch etwas besser auflösen. Die P7100 arbeitet noch etwas flotter, der AF ist schnell und zielsicher. Gut, bei Serienbildern könnte sie etwas schneller sein. Der optische Sucher erfüllt auf den ersten Blick eine Alibi-Funktion, denn im Vergleich zum tollen Display bietet das "Mäusekino" nur wenig Durchblick. Aber wenn es mal wirklich schnell gehen muss, hat die P7100 bei abgeschaltetem Display eine noch mal kürzere Auslöseverzögerung.
Die P7100 ist eine gelungene Weiterentwicklung der P7000. Mehr Evolution als Revolution.
Überzeugt haben mich vor allem die Handlichkeit, das schnelle Einschalten und die geringe Auslöseverzögerung. So gelingt auf Reisen manch schneller Schnappschuss der einem sonst entginge. Schade, dass nur eine "Schnellstartanleitung" auf Papier beiliegt. Als Neuling mit der P 7100 muss man sich daher unterwegs auf die bekannten Funktionen beschränken und kann die Möglichkeiten der Kamera nicht voll nutzen.
Allerdings gab es einige Wermutstropfen, die auf Dauer doch ganz schön nervten (siehe meine Rezension der P7000).
Kurz vorab - die 7100 hat DEUTLICHE Verbesserungen in den Einzelheiten, die oft an der 7000 kritisiert wurden.
Ich spare mir eine komplette Neubeschreibung, nur die Veränderungen zum Vormodell will ich zusammentragen:
++ neues Klappdisplay
++ neues Zeigefingerrad
+ leicht getunte Einstellräder (straffer, teilweise abgerundet)
++ künstlicher Horizont jetzt auch als Balken (nicht die idiotische Flugzeugdarstellung)
+ getunte Menüanzeigen (viel weniger "grayscreen")
+ zusätzliche, belegbare Fn Taste (jetzt 2 Stück)
+ Reaktionsgeschwindigkeit erscheint leiicht verbessert
++ AF erscheint auch zuverlässiger
+ Riemenösen jetzt drehbar
o Zoom klingt unrund bei Bedienung
o Akku-/SD-Fachdeckel immer noch mit unsicherer Arretierung (steht manchmal offen)
o Stativgewinde nicht in der optischen Achse
o ein nicht nur tilt- sondern auch dreh- und schwenkbar montierter Monitor wäre besser (z.B. Möglichkeit des "Zuklappens" als Kratzerschutz
- Konstruktionsfehler der 7000 an den Objektivschutzlamellen (sehr druckempfindlich, öffnen dann nicht mehr vollständig) ist nicht behoben worden
- beim Speichern eines RAW(/NEF)-Bildes, ist die Kamera (kurz) nicht bedienbar
- Displayentspiegelung ist schlechter geworden (i.V.z. 7000)
Alles in Allem - das Schätzchen ist deutlich noch besser geworden und läuft damit Gefahr, an meinem Körper anzuwachsen. :)
Wünsche für Weiterentwicklungen finden sich in Form von "o"s und "-" oben. Allen voran aber vielleicht, ein etwas lichtstärkeres Objektiv.
Ansonsten - UNEINGESCHRÄNKTE Kaufempfehlung.
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