Produktmerkmale
14,7 MegaPixel CCD-Sensor 5-fach Weitwinkel-Zoomobjektiv Sehr großes 7,6 cm (3 Zoll) PureColor LC-Display II Neue i-Contrast Funktion, RAW Format und DPP Software Lieferumfang: PowerShot Kamera, Trageriemen, Akku NB-7L, Ladegerät (CB-2LZE) plus Kabel, USB-Kabel, Video-KabelProduktbeschreibungen
Produktbeschreibung des Herstellers
Canon PowerShot G1014,7 Megapixel-Sensor, 5fach optisches Weitwinkelzoom und DIGIC 4 für superschnelle Bildverarbeitung: die Canon PowerShot G10 sprengt Grenzen. Für umfassende nachträgliche Bildbearbeitung können Fotos auch im RAW-Format gespeichert werden
Der 14,7-Megapixel-Sensor liefert dank Safety-Zoom und digitalem Telekonverter eine enorme Detailbrillanz: ideal für großformatige Fotoprints und kreativen Bildzuschnitt.
Hochwertiges 5fach optisches Weitwinkelzoom
Das kompakte, lichtstarke, 5fach optische Weitwinkelobjektiv (28 mm, 1:2,8) sorgt für tolle Aufnahmen. Der optische Bildstabilisator mit innovativen Canon Technologien minimiert Verwacklungsunschärfe für exzellente Bildqualität.
Aufnahme im RAW-Format
Bei RAW-Aufnahmen haben Sie freie Hand bei der nachträglichen Bildbearbeitung: sämtliche Bildparameter können geändert werden. Ideal für Foto-Profis: die Canon Digital Photo Professional-Software (DPP) unterstützt einen reibungslosen professionellen Workflow.
DIGIC 4Der Canon DIGIC Bildprozessor sorgt für Bilder, die beeindrucken. Er nimmt die Bilddaten vom Sensor an und führt in kürzester Zeit komplexe Berechnungen durch. Ergebnis: Ein Bild, das Ihren Erwartungen entspricht. Ganz nebenbei kümmert sich DIGIC um weitere Steuerungsaufgaben in der Kamera. Damit Sie im richtigen Moment auslösen können. DIGIC wurde von Canon für Canon Digitalkameras entwickelt. Es ist ein spezieller Mikrochip mit optimierter Leistung – um ein Vielfaches besser für seine Aufgabe geeignet als herkömmliche Prozessoren. Das ist Leistung, die Sie sehen können. Bild für Bild und typisch Canon. Schnelle Reihenaufnahmen
Ein weiterer Vorteil des DIGIC Prozessors ist sein besonders effizienter Weg der Parallelverarbeitung von Bildinformationen. Das ermöglicht Reihenaufnahmen ohne nennenswerte Verzögerung. Für noch mehr Spaß am Fotohobby.
Lange Akkustandzeit
DIGIC ist in doppelter Hinsicht Strom sparend: Einerseits wird weniger Zeit für die Berechnung des Bildes benötigt. Andererseits richtet sich der Prozessor nach der verfügbaren Energiequelle. Beim Einsatz von Alkali-Batterien wird die Verarbeitungsgeschwindigkeit angepasst, um die Kapazität möglichst lange vorzuhalten.
Verwacklungsunschärfen gehören bei der PowerShot G10 dank „High ISO Auto“ und Motion-Detection-Technologie der Vergangenheit an. Dabei werden Kamera- und Motivbewegung ermittelt und in jeder Aufnahmesituation die optimale ISO-Einstellung bestimmt. Servo AF fokussiert automatisch auch auf Motive, die sich auf die Kamera zu oder von ihr fortbewegen – das garantiert klasse Bilder.
Face-Detection-Technologie
Für einfache, spontane Personenaufnahmen verfügt die PowerShot G10 über die innovative Canon Face Detection AF/AE/FE/WB-Technologie. Durch die Funktion „Gesichtsauswahl und -nachführung“ werden die Einstellungen für die ausgewählte Person fortlaufend automatisch optimiert. Mit dem Face-Selbstauslöser machen Sie spielend leicht Gruppenaufnahmen, bei denen Sie selbst mit im Bild sind.
3,0 Zoll PureColor LCD II
Das 3,0 Zoll PureColor LCD II ist dank 460.000 Bildpunkten brillant und detailreich bei Aufnahme und Wiedergabe. Für die Bildkomposition kann auch der optische Sucher verwendet werden.
Praktische Wählräder
Über spezielle Belichtungskorrektur- und ISO-Wählräder erfolgen die Belichtungs- und ISO-Einstellung problemlos, ohne dass auf Menüs zugegriffen werden muss. Ein „Multi Control“-Wählrad bietet einen schnellen und präzisen Zugriff auf Menüelemente, Funktionen und Bilder.
i-Contrast analysiert Szenendetails während Aufnahme oder Wiedergabe und passt automatisch die Helligkeit in speziellen Bereichen ohne Kontrastverlust an. Das Ergebnis: optimaler Kontrast und Detailbrillanz auch bei schwierigen Lichtverhältnissen.
Aufnahmemodi
26 Modi, darunter zahlreiche automatische Aufnahmemodi, erleichtern Aufnahmen in schwierigen Situationen. Die PowerShot G10 bietet zudem einen vollständig manuellen Modus – für Gestaltungsfreiheit bei kreativen Experimenten.
Umfangreiches Zubehör
Zum umfangreichen Zubehör gehören ein Telekonverter, ein Unterwassergehäuse sowie Kompatibilität mit allen Speedlite-Blitzgeräten von Canon.
Produktinformation
Größe und/oder Gewicht: 4,6 x 10,9 x 7,8 cm ; 349 g Produktgewicht inkl. Verpackung: 1 Kg Modellnummer: Powershot G10 ASIN: B001G7PBB4 Im Angebot von Amazon.de seit: 1. Februar 2004(REAL NAME) Rezension bezieht sich auf: Canon PowerShot G10 Digitalkamera (14,7 Megapixel, 5-fach optischer Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) schwarz (Elektronik) Ich habe die G10 jetzt seit knapp 2 Monaten
ca. 2000 Bilder gemacht und bin sehr zufrieden.
absolut zu genießen sind:
- Bildqualität wenn man Sie nutzt. Die ganzen Rädchen und Knöppe
wollen auch mal bedient werden um das "besondere" Foto zu bekommen.
- Das 3 Zoll ( 7,5cm Diagonale )Display ist Sahne!
Durch die Qualität dieses Displays macht es Spaß mit den, für
Anfänger, zuerst beängstigenden Einstellmöglichkeiten zu Spielen.
Einfach am Rädchen drehen und das, zu erwartende, Ergebnis
und dessen Änderung durchs Spielen am Bildschirm life mitzuerleben.
Was dieser kleine Bildschirm schon an Idee zum tatsächlichen
Bildergebnis liefert ist enorm.
Hier kann man spielerisch Erlernen, was es für eine Wirkung auf das
Bild hat wenn man mit Blende, Belichtungszeit, Iso, Blitz
( Dosierbar in der Leistung - somit fein als dezenter Aufhellblitz
zu nutzen )etc. rumprobiert.
Fortgeschrittene freuen sich eh über die volle "M" Funktionalität.
- Haptik - Anfassgefühl ist nicht Panzer aber Grundsolide.
Der Body besteht zu erheblichen Anteilen aus Metall.
- Optik - totale Geschmackssache aber ich finde die Retrooptik
der G10 total gediegen!
- Auflösung von fast 15 Megapixeln
Hört sich für den, in die Rauschdiskussion Eingeweihten, zunächst
nach Horror pur an.
Auf dem Winzsensor einer Kompakten solch eine Pixeldichte zu
erzeugen ist physikalisch, im Grunde genommen, ein Unding.
Der hervorragend arbeitende DIGIC-4-Prozessor hat das Unding
aber so souverän im Griff, daß ich mich sehr freue genug "Fleisch"
für Crops ( Ausschnittsvergrößerungen ) zu haben, die recht groß
gezogen werden können ohne an Charme zu sehr zu verlieren.
- Einstellräder
Die ungewöhnlichen 3 Einstellräder auf der G10 erweisen sich nach
kurzer Zeit als Geschenk der Götter. ISO / Programmwahlrad /
+/- 2 Belichtungskorrektur am Rädchen - sehr komfortabel!
Als Alternative zum "durch ein Menü switchen" zum Einstellen -
eine Wohltat.
- Akkulaufzeit
hervorragend mit dem Originalakku!
- Blitzschuh und Schnittstelle für einen Kabelauslöser.
Macht die Kamera tauglich für das Hobby Fotografie.
Nicht der flotte Schnappes sondern das Zeit & Liebesinvestment
in ein Foto mit Stativ, Zeit, gutem Licht, Aufheller und
allem was das Fotografieren vom Knipsen unterscheidet - ist
mit der G10 machbar.
- 28mm ( Kleinbildäquivalent ) Weitwinkel
dadurch das man nicht mehr soviel Abstand vom Motiv braucht wie bei
den üblichen 35mm - gibt mir dieser Brennweitenbereich mehr als
ein Superzoom mit wenig Lichtstärke.
- Makro mit nur 0,5 bis 1cm Mindestabstand zum Motiv.
Diese Makrotauglichkeit ist hervorragend geeignet für
erste "Ahhhhh" Fotos :-)
Die überreal große Abbildung von Details die durch die
realisierbare Nähe zum Motiv machbar ist - beeindruckt durch
nie gesehene Feinheiten. Makroaufnahmen machen Spaß.
Kurzum eine ganz hervorragende Kameraalternative zur Spiegelreflex
oder als Ergänzung zu einer solchen.
Im Rahmen der ( überschaubaren ) Möglichkeiten einer Kompakten
die Bildqualität einer Spiegelreflex zu erreichen, macht die
G10 eine sehr gute Figur.
Bei guten Bedingungen ( ordentlich Licht und nicht allzu actionreiche
Motive )wage ich zu behaupten, daß 95% von uns, die Aufnahmen
nicht von denen einer Einsteigerspiegelreflex zu unterscheiden
wüßten.
Wie bei allen Kompakten muß man auf das sogenannte "Bouquet" bei
Portraitaufnahmen leider verzichten. Diese gewollt erzielte,
schmale Tiefenschärfeebene, die im Hintergrund hinter dem
Hauptmotiv alles so weichzeichnend zu einem Farbteppich
verwäscht, ist leider auch mit der G10 nicht zu erreichen.
Wer auf solche Sahnehäubchen der Abbildung nicht verzichten kann
oder will - muß sich zu einer Spiegelreflex durchringen ;-)
Das Ding macht Spaß, passt nicht in eine Hosentasche ( aber
prima in die optionale Gürteltasche ) sollte aber, ob des
Preises nur von Leuten gekauft werden, die Lust auf das
Nutzen der Einstellmöglichkeiten haben.
Wer an dieser Kamera lernt, sich willentlich, zielgerichtet
auf eine gewollte Bildwirkung hin zu bewegen, kann sein
Wissen 1:1 in die Spiegelreflexfotografie mitnehmen wenn
es doch mal juckt :-)
Klare Empfehlung für den skizzierten Käufertyp.
Lieber Gruß
Arne
Meine Ausrüstung: Handykamera Sony Ericson, Nikon Coolpix 995 aus 2001, eine Schachtel mit altem Metz Blitz, verschiedenen Drahtauslösern und Cokin Filtern, alles ziemlich verstaubt, eine Multiblitz Studioanlage die einmal in 2 Jahren zum Einsatz kommt und sonst im Keller vor sich hindöst, ein Koffer voller altem, verstaubtem Kamerazubehör, Nikon D70s mit Zubehör, Nikon F3, sowie verschiedene Campact Flash Karten in den Größen 16MB, 32MB, 64MB, 256MB, 2GB und 4GB.
Sie werden sich fragen: Was macht ein Knipser mit so einer teueren Kompaktkamera? Ich hatte hier über die G10 lauter positive aber eine negative Rezension gelesen und wollte mir selbst ein Bild machen.
15 Millionen Pixel
Auch ich war eigentlich immer gegen zu viele Pixel (Rauschen; wer braucht so große Dateien), bin aber dabei meine Meinung zu ändern. Tatsächlich werden die Bilder bei hohen ISO-Zahlen schlechter, wobei mich weniger das kaum sichtbare Farbrauschen in dunklen Bereichen stört als der dann insgesamt matschige Bildeindruck.
Jedoch bieten die vielen Pixel auch Vorteile. Für die Aufnahme kann man an der Kamera u.a. folgende Bildgrößen einstellen: 15Mio, 9Mio, 5Mio, 2Mio und 0,3Mio Pixel. Ich fotografiere standardmäßig mit 5Mio Pixeln. Das vorhandene, mechanische Zoom reicht von KB 28 - 140mm, wer noch mehr Zoom will muß den Digitalzoom einsetzen. Wenn man nur mit 5Mio Pix photographiert bleibt die Bildqualität bis Zoomfaktor 8,5 (mechanisches plus Digitalzoom), also ca. 240mm KB, gleich. Außerdem hat die Kamera für das Digitalzoom verschiedene, wählbare Einstellungen, u.a. die Funktionen 1.7x und 2.2x. Dazu ist in der Bedienungsanleitung der G10 zu lesen: Der Digitalzoom ist (bei diesen beiden Einstellungen) fest auf den gewählten Zoomfaktor eingestellt, und die Brennweite wird auf die maximale Teleeinstellung geändert. Hierdurch wird eine kurze Verschlusszeit gewährleistet und das Verwacklungsrisiko im Vergleich zu den Einstellungen [Standard] oder [Aus] deutlich reduziert." Ich verstehe das zwar nicht recht, habe es aber ausprobiert: Zoom in Stellung 2.2x, Maximale Teleeinstellung = ca. 300mm KB, aus einer gemessenen Entfernung von 3 Metern, Motiv eine Hydrofugal Spraydose, Foto im Innenraum freihand mit Blitz gemacht. Wenn man sich dann die Aufnahme auf dem Display der G10 ansieht, kann man die 2-3mm hohe Schrift auf der Hydrofugaldose einwandfrei lesen. Auf dem Computermonitor ist es natürlich noch besser, da liest es sich wie in einer Zeitung. Diese Aufnahme habe ich mehrmals aus der freien Hand gemacht, fast immer ist das Ergebnis einwandfrei, die Bildstabilisierung scheint super zu funktionieren, die Abbildungsleistung ist erstaunlich.
Das heißt, daß man bei Beschränkung auf kleinere Dateigrößen faktisch eine Kamera mit Brennweitenbereich von 28 bis 240 / 300 mm KB hat. Wenn ich mich jetzt entscheiden sollte, entweder eine Kamera mit Rauschfreiheit bis ISO 1600 oder die G10 mit dem hier beschriebenen großen Zoombereich zu haben, dann würde ich die G10 nehmen.
Die hier auf breiter Front geführte Diskussion über das Rauschverhalten der Kamera ist eine gute Gelegenheit sich mal zu überlegen, anhand welchen Bezugsssystems Rezensionen über ein Produkt abgegeben werden sollten. Soll man eine Kamera mit vergleichbaren Mitbewerbern im Marktumfeld messen, soll man sie an Phantasievorstellungen messen, die technisch jetzt noch garnicht machbar sind (14 - 500mm Zoom, rauschfrei bis ISO 6400 und 200 Euro Kaufpreis), oder soll man sie an einer Nikon D300 messen die viel weniger rauscht aber mit Objektiv 5 Mal soviel kostet und so handlich ist wie ein Hinkelstein? Privat habe ich einen relativ neuen BMW plus einen kleinen, alten Kombi, der als Werkstattstattauto fungiert. Damit fahre ich alte Gläser zum Wertstoffhof und hole auf dem Rückweg Blumenerde von der Gärtnerei. Ich habe festgestellt, daß bei höheren Geschwindigkeiten das Fahrtwindrauschen beim Werkstattauto viel größer ist als beim BMW, das wundert mich nicht, denn der BMW kostet 5 mal soviel. Am meisten rauscht es übrigens auf dem Motorrad. Das Ding macht aber trotzdem Spaß, denn es ist klein und handlich und man kann damit direkt an der Eingangstür vom Segafredo parken um einen leckeren Espresso zu schlürfen, während der Fahrer eines Sukiwawa D300 iX noch vor dem Lokal Kreise zieht, weil er mit seinem dicken Allrader keinen Parkplatz findet.
Ich persönlich vergleiche die Kamera jedenfalls mit anderen Kompakten ihrer Preisklasse und vielleicht auch noch mit Einsteiger-DSLRs, und in diesem Umfeld rauscht sie sehr wenig. Die scharfe Kritik am Rauschverhalten der Kamera von Seiten eines freischaffenden Fotografen kann ich nicht nachvollziehen.
Rezensionen auf Amazon sollen Kaufinteressenten Kriteren für die Kaufentscheidung an die Hand geben und sie nicht in die Irre führen. Mir fiel die Kaufentscheidung ohnehin schwer, weil ich seit 30 Jahren mit Nikon photographiere und immer gehofft hatte, die Firma würde eine Kompakte auf den Markt bringen die mir gefällt. Egal - jetzt habe ich die G10 und bin hochzufrieden = klare Kaufempfehlung. Wer den direkten Zugriff auf die manuellen Einstellmöglichkeiten der G10 nicht unbedingt braucht, sollt vielleicht einen Blick auf die Canon sx200 is werfen. Kleines Gehäuse, 12-fach Zoom, HD-Video und ständig von meiner Frau mit Beschlag belegt.
(VINE®-PRODUKTTESTER) Rezension bezieht sich auf: Canon PowerShot G10 Digitalkamera (14,7 Megapixel, 5-fach optischer Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) schwarz (Elektronik) Die G10 habe ich gestern erhalten, wie immer hat Amazon schnell liefern lassen, dafür meinen herzlichen Dank!
Der erste Eindruck ist ja bekanntlich der der zählt und auch bleibend ist.
Ich muß meine erste Begeisterung über diese Kamera zum Ausdruck bringen und schreiben, dass Canon hier wieder ein geniales Stück Technik entwickelt und produziert hat.
Zumal ich im Jahresverlauf einige Kompaktmodelle namhafter Hersteller getestet habe und wirklich keine, mich im Bezug auf Bedienung und Qualität der Bilder annähernd zufriedengestellt hat.
Die G10 hat mich alleine vom Bedienkonzept und der Arbeitsgeschwindigkeit gesehen, innerhalb weniger Minuten überzeugt.
Auch hatte ich mir eine Olympus E-420 mit Objektiv 14-42mm gekauft, doch wollte ich den variablen Objektivbereich z.B. der G10, standen weitere Objektivkäufe für den Bereich Makro und Tele bevor.
Ein ganz wesentlicher Grund ist die Tatsache, dass ich keine Lust und Muse habe, ständig einen Koffer voll mit Wechselobjektiven mit mir herumzutragen und diese in ständiger Regelmäßigkeit an- und abzuschrauben.
Nein, es sollte eine hochwertige kompakte Kamera mit den Einstellmöglichkeiten einer Spiegelreflex sein.
Ich werde diese Rezenssion nach und nach um meine Eindrücke und Erfahrungen mit der G10 ergänzen, jetzt jedoch kann ich nach nur
einem Tag schreiben, dass die G10 eine lohnenswerte Investition ist.
Nach dem Einschalten ist die G10 sofort aufnahmebereit, Geschwindigkeit zählt, auch im Menü geht es zügig und ohne Verzögerungen durch die einzelnen Reiter. Der neue Prozessor leistet sehr gute Arbeit.
Die ersten Fotos habe ich im Modus P bei trüben Novembertageslicht
aufgenommen und war sofort von der Auslösegeschwindigkeit, dem optisch arbeitenden Bildstabilisator und der Qualität der Aufnahmen begeistert.
Auch durch die Bildvorschau kann man mit der G10 schnell und verzögerungsfrei scrollen. Man hat die Möglichkeit im Bildvorschaumodus mit dem rückseitigen Wählrad einzeln schnell durch die Bilder zu scrollen bzw. verkleinert man die Aufnahmen mit dem Zoomhebel, läßt sich mit dem zentralen Bedienknopf auf der Rückseite ebenfalls sehr schnell vorwärts und rückwärts durch die Bildvorschau scrollen.
Bei günstigeren Kompaktmodellen dauert der Bildaufbau der Miniaturen dann doch schon mal ein bis zwei Sekunden.
Ich habe einige Weitwinkel,- Zoom,- und Makroaufnahmen mit unterschiedlichen ISO- und Aufnahmeeinstellungen getätigt und ich kann nur sagen: "KLASSE, KAUFEN!"
Das Objektiv zeigt im 28mm-Weitwinkelmodus keinerlei Randunschärfen. Ich habe die Bildgröße auf 9 MP reduziert und die Einstellung Superfein gewählt. Die Bilder sind rauschfrei, gestochen scharf und haben angenehme, realitätsnahe Farben.
Bei Weitwinkelaufnahmen ist natürlich eine leichte tonnenförmige Verzeichnung festzustellen, aber lediglich auch nur wenn man z.B. ein Motiv mit geraden Linien oder Kanten hat. Bei Motiven mit unregelmäßiger Linien- oder Kantenführung, Bsp. Baum, fällt das kaum auf.
Der Autofokus stellt auch bei Dämmerlicht schnell scharf, eine Auslöseverzögerung konnte ich nicht feststellen, nach Druck auf den leichtgängingen Auslöser wird auch sofort ausgelöst.
Im Gegensatz zu einigen Testberichten diverser Onlinemagazine kann ich den Druckpunkt des Auslöser deutlich spüren, er ist keinesweges schwammig oder gar nicht vorhanden.
Der Auslöser läßt sich auch seidenweich drücken, dadurch sind Verwacklungen beim Auslösen quasi ausgeschlossen, der Bildstabilisator
trägt positiv dazu bei.
Bei einigen Kompaktmodellen die ich getestet habe, spürt man beim Auslösen ein Knacken, dass soll wahrscheinlich der Druckpunkt sein.
Um diesen zu Überwinden ist schon wieder zu viel Kraft erforderlich, dies
kann zu Auslöseverwacklungen führen.
Mit den beiden Schnellwahlrädern für Belichtungskorrektur und ISO-Anzahl läßt sich die Aufnahme im Vorfeld schnell und individuell gestalten. Man nutzt die beiden Einstellmöglichkeiten einfach öfter, da sie über die beiden Drehräder einfach schneller verfügbar sind anstatt sich aufwendig durch ein Menü zu klicken.
Die G10 liegt durch das neue Gummigriffstück sehr gut, angenehm und sicher in der Hand, der Daumen ruht in einer Mulde auf der Gehäuserückseite alle Bedienelemente haben gut Rast- und Druckpunkte, das Gehäuse aus Metall wirkt angenehm schwer und ist wertig verarbeitet, ich sage: "1a-Qualität".
Auch hier ist ein deutlicher Unterschied in der Handhabung zu spüren, kleinere und leichtere Kompaktkameras vermitteln dem Fotografen meist das Gefühl aus der Hand fallen zu wollen. Auf Dauer führt das zu einem
verkrampften Halten und wahrscheinlich zu unscharfen Bildern.
Die Erhöhung der Monitorauflösung macht sich deutlich bemerkbar, die Aufnahmen werden gestochen scharf und farbecht abgebildet, man hat sofot einen guten Blick auf das soeben aufgenommene Motiv. Die Monitorgröße von satten 3 Zoll trägt nochmals positiv dazu bei.
Weitere Erfahrungen und Eindrücke folgen......
Nach der ersten Akkuladung habe ich 435 Aufnahmen gemacht, der Akku hat also eine sehr gute Standzeit.
Zustätzlich habe ich in dieser Zeit verschiedenste Einstellungen der Kamera inkl. Blitz getestet, mir Fotos angesehen, die Bild-Bearbeitungsoptionen an der Kamera getestet, für diese vielen Aktivitäten hat der Akku beindruckend lange durchgehalten.
Erste Aufnahmen die ich auf einer Geschäftsreise gemacht habe, sind von einer sehr guten Bildqualität. Trotz grauen Winterwetters und der Eile in der sie gemacht wurden, sind die Aufnahmen (ohne Blitz) scharf, rauschfrei, optimal belichtet und sind von beindruckender Klarheit.
Die G10 läßt sich bequem in der Aktentasche transportieren, so kann ich sie immer dabei haben. Mit einer Spiegelreflex ist das nahezu unmöglich. Durch den angenehm großen Monitor läßt sich das eine oder andere Foto schon in der Bahn auf SW oder Sepia umwandeln bzw. Bildausschnitte bearbeiten.
Nachtrag am 26.02.09:
Nachdem ich die G10 nun ziemlich genau fast vier Monate in Verwendung habe und zahlreiche Aufnahmen bei winterlichen Licht- und Temperaturverhältnissen gemacht habe, kann ich jedem Interessierten nur raten sich die G10 zu kaufen.
Das mich die G10 in diesen vier "fotoextremen" Monaten überzeugt hat, spricht, so denke ich, sehr für die Qualitäten dieser Kamera. Im Frühjahr, Sommer und Herbst ist es für eine Kamera keine Kunst gute Fotos zu machen, die Licht- und Temperaturbedingungen sind meist optimal,
da gelingen eigentlich immer gute Fotos, mit so gut wie jeder einigermaßen guten Kamera. So zumindest meine langjährige Erfahrung.
Aufgrund ihrer vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten gibt es so gut wie keine Aufnahmesituation die sich nicht bewerkstelligen läßt.
Gut, ein wenig Fotokenntnisse sollte man mitbringen, die G10 ist keine Kamera für Gelegenheitsknipser, obwohl sie einiges verzeiht und mit zahlreichen Motivprogrammen ausgestattet ist.
Der interessierte Laie kann sich ja über die Motivprogramme langsam in die G10 einarbeiten und sich dann in die Blenden- und/oder Zeitautomatik vertiefen. Möglich ist mit ihr alles, Übung macht ja bekanntlich den Meister.
Der routinierte Fotoprofi wird sich mit ihr sofort anfreunden und ihre Qualitäten schnell erkennen, nämlich beindruckend scharfe, nahezu rauschfreie, klare und farbgetreue Aufnahmen, die schon sehr sehr nahe an die einer Spiegelreflex herankommen.
Schöne Grüße
pianoforte
Als langjähriger Canon-DSLR-Nutzer bin ich ich zwar verwöhnt, aber - anders als mancher "Fotograf" - weiß ich um die Grenzen von Kompaktkameras. Daher war ich auf Rauschen jenseits bestimmter ISO-Werte vorbereitet, und so kam es auch. Ab ISO 400 gehört dieser unschöne Effekt zu jedem Bild und bei ISO 1600 sind die Bilder eigentlich unbrauchbar, da alle Details im Rauschen untergehen.
Bis ISO 200 jedoch produziert die G10 unerwartet gute Fotos mit natürlichen Farben und Schärfe bis in die Ecken. Mit ruhiger Hand und der gut funktionierenden Bildstabilisierung ist der Verlust der hohen ISO-Werte jedoch sehr gut zu verschmerzen. Da habe ich bei etlichen Vorgängern, z.B. der Canon A640 deutlich schlimmeres gesehen und auch hier erwartet. Steigern läßt sich die ohnehin gute Qualität durch den Raw-Modus, wobei man durch die Formatänderung auf Canon-Tools zur Nachbearbeitung angewiesen ist.
Die Ausstattung der Kamera ist exzellent. Nahezu jedes Feature, das von Spiegelreflex-Kameras bekannt ist, findet sich hier wieder. Darüber hinaus verfügt die Kamera über viele weitere Helferlein sowie etliche Farbspielereien, die man nutzen kann oder eben nicht.
Der Brennweitenbereich ist mit 28-140mm sehr gut gewählt. Sowohl ein echter Weitwinkel wie auch ein moderates Zoom sind möglich, wobei leider kein stufenloses Zoomen möglich ist. Wer mehr Brennweite braucht, erkauft das in der Regel bei Wettbewerbern mit deutlich schlechterer optischer Qualität. Also: ran ans Motiv, und zwar zu Fuß.
Die Verarbeitung ist klasse: überwiegend mit einem Metallgehäuse ummantelt, vermittelt die Kamera ein gutes, wertiges Gefühl; das wirklich erstklassige, fein auflösende Display ist unter allen Bedingungenen gut abzulesen; die separaten Einstellräder für ISO und Blendenkorrektur sind bedientechnisch ein Sprung nach vorn und überhaupt läßt sich die Kamera sehr angenehm bedienen, wenn auch das kompakte Gehäuse zu einem ziemlichen Gedränge bei den Bedienelementen führt. Aber das ist nun einmal der Preis der Funktionsfülle und nach kurzer Eingewöhnung findet man jede Taste und jedes Rädchen.
Die Größe der Kamera ist perfekt: genau richtig, um sie zur Not auch mal in die Jackentasche zu stecken. Wer schafft das schon mit einer Nikon D40?
Wer mehr Leistung will oder braucht, kommt nicht um eine Spiegelreflexkamera herum - mit allen Nachteilen, wie Größe, Objektivkauf, Handling. Für alle anderen dürfte die G10 zur Zeit das Maß der Dinge bei den Kompakten sein.
Wirklich nervig ist die Abwesenheit einer gedruckten Bedienungsanleitung. Wurde diese bei früheren Canon-Kameras schon immer popeliger, ist sie nun ganz verschwunden. Und das ist einer solchen Kamera nicht angemessen, Canon!!
(TOP 500 REZENSENT) Rezension bezieht sich auf: Canon PowerShot G10 Digitalkamera (14,7 Megapixel, 5-fach optischer Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) schwarz (Elektronik) Ich nutze die G10 nun seit ca. einem Monat, hatte zuvor die G9, die mir auch schon sehr gut gefallen hat. Genervt hat allerdings der "Weitwinkel" mit 35mm. Die Erweiterung auf 28mm war mir sehr wichtig und es zeigt sich, dass der Einsatzbereich der Kamera deutlich größer geworden ist.
Über die technischen Details der G10 ist ja schon so gut wie alles bekannt, daher spare ich mir diesbezügliche Erläuterungen.
Neben der G10 habe ich eine 40D sowie eine Panasonic Lumix LX2.
Warum die G10 immer wieder mit der LX3 verglichen wird, ist mir ein echtes Rätsel. Bis auf das gleichzeitige Erscheinen sehe ich bei den Kameras keinerlei Gemeinsamkeiten.
Vom Gewicht der G9 war ich schon sehr begeistert, für mich wie aus einem Guss. Die G10 liegt nun noch besser in der Hand, ich liebe es, das Teil anzufassen. Dagegen wirkt die LX2 - und die LX3 natürlich auch- wie ein Kinderspielzeug.
Natürlich haben wir hier keine Kamera für die Hosentasche, aber ein professionelles Werkzeug, dass man sich getrost um den Hals hängen kann und damit auch noch einen Stadtbummel bestreiten kann.
Was mich an der Kamera am meisten begeistert: die absolut intuitive und geradezu atemberaubend schnelle Bedienbarkeit. Wer sich jemals mit einer LX beschäftigt hat weiß, wie es ist, sich durch die Menues zu quälen, um eine Einstellung wie Zeit oder Blende zu ändern. Mit der G10 gehen diese Einstellungen extrem schnell.
Die Bildqualität ist in meinen Augen über jeden Zweifel erhaben. In erster Linie schaue ich mir die Bilder auf einem 24" Mac an oder drucke mal ein paar Abzüge. Ich arbeite nicht in einem Fotolabor und untersuche die Bildqualität auch nicht nach subjektiven Merkmalen um festzustellen, dass es irgendwo eine Kamera der Mittelklasse gibt, die in einer Kategorie besser abschneidet. Ein Vergleich mit großen DSLRs verbietet sich ohnehin.
Wer schnell und kreativ schöne Bilder machen möchte: KAUFEN
Wer gern über 400 ISO fotografiert lässt von der Kamera die Finger.
Und mit voller Auflösung muss im übrigen niemand knipsen...
Meine Empfehlung: die Original Canon Tasche SC'DC60A. Passt perfekt und sieht gut aus !
Ach ja: einen SEHR ausführlichen Test der Canon G10 gibt's bei dpreview im Netz. Lohnt sich!
(REAL NAME) Rezension bezieht sich auf: Canon PowerShot G10 Digitalkamera (14,7 Megapixel, 5-fach optischer Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) schwarz (Elektronik) Als überzeugter G9 Nutzer habe ich länger mit diesem Produkt geliebäugelt. Grund war die gegenüber der G9 kürzere Ausgangsbrennweite. Als überzeugter M8 Nutzer verwende ich die kleine Canon als gelegentliche Kamera zum immer dabei haben, wenn die Fototasche zu Hause bleiben muß, aber das beste Bild von dem Apparat kommt, der nun einmal dabei ist.
Mit dem Kauf habe ich länger gezögert, weil ich zunächst von der "Rauschdiskussion" verunsichert war. Lange Rede, kurzer Sinn: hiermit gebe ich eine uneingeschränkte Kaufempfehlung ab, das Rauschen stellt im typischen Fotoalltag überhaupt kein Problem dar. Auch sonst ist die Kamera schnell, gut zu bedienen und eine Akkuladung hält sicher lange genug durch.
Nachteil? Die nun schon obligatorische Frechheit des Herstellers, bei einem derart kostenintensiven Produkt keine gedruckte Anleitung beizulegen. Allerdings ist die Bedienung der Kamera, wie bereits gesagt, recht einfach :-)
(TOP 500 REZENSENT) Rezension bezieht sich auf: Canon PowerShot G10 Digitalkamera (14,7 Megapixel, 5-fach optischer Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) schwarz (Elektronik) Ich habe bislang die G9 als Kompaktkamera benutzt, wenn die SLR nicht benötigt wurde. Das war, wie ich zugeben muss, sehr häufig der Fall, denn die G9 ist so gut, auch wenn sie direkt bei Erscheinen nicht gerade auf ungeteilte Begeisterung gestoßen ist.
Die G10 hat ein paar Veränderungen gegenüber der G9:
- anderer Brennweitenbereich 28-140 (G10) nach KB gegenüber 35-200 (G9)
- verbesserte Bedienelemente
- höher auflösendes Display
- höher auflösender Sensor
- schnellere Verarbeitungsgeschwindigkeit
- neuer Akku
Das alles sind eher kleine Anpassungen an den Stand der Technik. Debattieren kann man allenfalls über den Brennweitenbereich. Wer viel Tele benutzt, wird die fehlenden 200 mm bei der G10 vermissen und das lässt sich auch nicht schönreden. Die Zahl der Nutzer, die bei der G9 die 28 mm vermisst haben, wird aber höher sein. Der gefühlte Unterschied zwischen 28 und 35 ist nämlich größer als der zwischen 140 und 200 mm. Während sich im Weitwinkel jeder Millimeter positiv bemerkbar macht, muss man im Telebereich schon ordentlich zugeben, um einen spürbaren fotografischen Mehrwert zu haben. Echten Telefans sind auch 200 mm noch viel zu kurz.
Dass die Belichtungskorrektur nun ein eigenes Rädchen bekommen hat, ist sehr erfreulich - in der Tat ist es eine der Funktionen, die ich sehr häufig benutze und dann vergesse, dass ich sie benutzt habe. Mit dem Rädchen behält man das besser im Auge. Zum verbesserten Bedienkomfort gehört auch der ausgeprägtere Griffwulst auf der Vorderseite. Dadurch liegt die G10 besser in der Hand. Ich hatte allerdings auch mit der G9 nie wirklich Probleme in dieser Hinsicht.
Die Knöpfe wurden ebenfalls etwas verändert. Ich hatte vor allem mit dem Umschaltknopf zwischen Aufnahme- und Wiedergabemodus bei der G9 etwas Probleme. Versehentlich drücken konnte man den nicht, um es vorsichtig auszudrücken. Die G10-Knopf für diese Funktion und der Ein/Ausschalter ragen nun etwas weiter heraus und sind leichter zu betätigen, abgesehen dass sie nun schwarz und aus Kunststoff sind. Die restlichen "Drucklnöpfe" sind bei der G9 rund wie ein Stecknadelkopf, bei der G10 kantig. Da gefielen mir die der G9 wiederum besser. Von der Benutzung macht es aber keinen Unterschied.
Der optische Sucher der G9 war furchtbar. Richtig schlecht. In der G10 ist er zwar verändert worden, aber besser geworden ist er dadurch nicht. Ein optischer Sucher ist immerhin besser als gar keiner.
Das Gehäuse der G10 ist etwas leichter, da einige Teile, die vorher aus Metall waren nun offenbar aus Kunststoff bestehen, und sie ist einige Millimeter höher geworden. Die ältere G9 wirkt auf mich durchaus eleganter und weniger klobig. Trotzdem passt die G10 immer noch in mein altes G9-Etui. Die einzige Kompaktkamera, der sich eine G9 oder G10 in Sachen Verarbeitung, Wertigkeit, Anfassgefühl und Bedienung noch geschlagen geben muss, wäre eine Nikon P6000.
Das höher auflösende Display der G10 wurde viel gelobt. Das Display der G9 war auch schon spitze und trotz verdoppelter Pixelzahl finde ich den Unterschied nicht so aufsehenerregend. Ehrlich gesagt: hätte ich es nicht gewusst, hätte ich es auch nicht gemerkt. Wenn man sie nebeneinanderhält, sieht man es schon. Aber für mich hätte es nicht unbedingt sein müssen, wirklich beurteilen kann ich die Qualität der Bilder erst zu Hause auf dem großen Bildschirm.
Wem es um die reine Bildqualität geht, der braucht nicht von einer G9 auf die G10 "upzugraden", die Ergebnisse sind sehr ähnlich und gar nicht automatisch besser. Die schon phänomenale Auflösung der G9 wurde zwar nochmals etwas gesteigert, und sogar das Rauschen ist etwas geringer, aber auch das ist kein Upgrade-Kriterium. Beide Kameras bringen ihre guten Leistungen nur unterhalb von ISO 200. Man sollte also nicht glauben, man könne mit der G10 nun einfach eine ISO-Stufe höher gehen als mit der G9. Der Rausch- und Auflösungsvorteil der G10 macht sich bestenfalls in Testreihen bemerkbar, aber nicht im realen fotografischen Alltag. Beide Kameras nehmen schon bei ISO80 eine ziemlich rabiate Rauschunterdrückung und Nachschärfung an den JPEGs vor. Dankenswerterweise können sie auch ein RAW-Format ausgeben.
Ansonsten wurde über die Bildqualität schon alles gesagt, was man sagen kann. Ich würde noch hinzufügen wollen, dass die G10 trotz ihrer häufig gerühmten Farbenpracht nicht unbedingt auch die farbtreuste Kamera auf dem Markt ist. Bei Canon sieht die Welt auf den Fotos eher schöner aus als in Wirklichkeit. Manch eine Kamera, deren Bilder etwas flauer wirken, liefern messtechnisch gesehen die genaueren Farben.
Was im direkten Vergleich von G9 und G10 auffällt, ist dass die G10 flinker reagiert. Damit meine ich nicht unbedingt die etwas gesteigerte Serienbildgeschwindigkeit, sondern das Ein- und Ausschalten, das Umschalten zwischen Menüs, das Blättern und Zoomen in den Fotos auf dem Bildschirm etc. Hier ist offenbar ein schnellerer Prozessor zugange. Schade nur, dass es bei der G10 noch nicht für einen HD-Videomodus gereicht hat.
Besser geworden ist offenbar auch der Blitz. Der Blitz der G10 leistet erheblich mehr, als man angesichts der Größe erwarten würde.
Schließlich noch der Akku mit etwas höherer Kapazität. Mir hat der Akku der G9 immer gereicht, obwohl ich stets einen zweiten dabei hatte. Und jeder ernsthafte Fotograf wird es auch bei der G10 wohl kaum anders machen.
Ein Entscheidungsgrund für die G-Serie war für mich übrigens die Unterstützung durch die Software DXO (ein professioneller Raw-Converter mit Verzeichnungskorrektur für ausgewählte Kameras und Linsen). Die G9 und die G10 sind zwei der wenigen Kompaktkameras, die unterstützt werden. Wahrscheinlich weil gerade diese Modelle unter DSLR-Fotografen so außerordentlich beliebt sind.
Insgesamt sind die Gründe für ein Upgrade von G9 auf G10 nicht zwingend. Viele werden sogar wegen des besseren Telebereichs mit der G9 glücklicher sein. Beide gehören nach wie vor zur Spitzenklasse unter den manuell bedienbaren Kompakten und haben fünf Sterne verdient. Wer weniger Wert auf manuelle Einstellungen und mehr auf Kompaktheit legt, der sollte sich aber lieber woanders umschauen. Größe und Gewicht dieser Kamera sollte man nicht unterschätzen.
(REAL NAME) Rezension bezieht sich auf: Canon PowerShot G10 Digitalkamera (14,7 Megapixel, 5-fach optischer Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) schwarz (Elektronik) Habe mir vor ein paar Wochen neben meiner Spiegelreflex Canon 40D diese Kompaktkamera zugelegt. Über die Bildqualität bei ISO 80-200 kann man nicht meckern. Darüber fängt es an zu rauschen. Schade, dass Canon hier nicht einen etwas größeren Sensor spendiert hat - bei 14,7 Megapixeln. Des weiteren hat sie ein paar Merkmale, die besonders hervorstechen:
- Es kann im RAW-Format aufgenommen werden => Vorteile bei der Nachbearbeitung, mehr Dynamikumfang etc.
- Kamera lässt sich auch gut mit Fingerandschuhen bedienen - macht mehr Spass bei dieser Kälte draussen
- Hervorragende Bedienelemente: ISO-Einstellung, Belichtungskorrektur auf griffigen Einstellrädern
- Weitwinkel ab umgerechnet 28 mm (Kleinbild) - für mich als Weitwinkelfan ein erheblicher Zugewinn gegenüber dem Vorgängermodell
- Ein Zusatzblitz (Systemblitz) kann angeschlossen werden. Funktioniert mit dem Canon Speedlite 580EX II einwandfrei
- Sehr wertiges Gehäuse, kein billiger "Plastikschrott"
- Bracketing mit zwei Blendenstufen Abstand - damit lassen sich mit Photomatix Pro HDR-Aufnahmen (High Dynamic Range) anfertigen - sehr seltenes Feature bei den Kompakten
- Dennoch ist die Kamera kein "Ochsenfrosch" wie so manche Bridgekamera
Das Objektiv bildet bis in die Ecken sauber und knackscharf ab. Kann hier eine Empfehlung zum Kauf abgeben
Insgesamt ist es eine Freude, mit dieser Kamera zu fotografieren.
(REAL NAME) Rezension bezieht sich auf: Canon PowerShot G10 Digitalkamera (14,7 Megapixel, 5-fach optischer Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) schwarz (Elektronik) Stand vor der Entscheidung, "Hinkelstein = Nikon D200" mit in den Urlaub nehmen oder eine kompakte finden, die meinen Ansprüchen gerecht wird.
Auf Auflösung und Bildrauschen möchte ich nicht mehr eingehen, wurde alles schon geschrieben.
Vergangenheit wie bei vielen analog = Nikon F90 + Großformat).
Dann auf die G10 gestoßen und ratzfatz bestellt.
Design + Verarbeitung Note 1, erinnert an eine Contax G2, der Spaß geht beim "in die Hand nehmen " los.
Im Urlaub ca. 650 Bilder gemacht, auch bei schwierigen Lichtverhältnissen und lässig versteckt unter der Jacke raus, wo die Jungs mit den Hinkelsteinen das Nachsehen hatten :-)
Fazit: Endlich ein Produkt, dass wirklich hält, was es verspricht.
Bin begeistert, schleppe das Teil jetzt immer mit mir rum, es macht einfach Riesenfreude !
Der Aufnahmesensor der G10 hat eine Fläche von 0,48 Quadratzentimeter und eine Auflösung von 14,7 Mio Pixel. Auf eine Ein-Cent (!) Münze würden flächenmäßig ca. 4 solcher Sensoren passen. Mein 19 Zoll Computermonitor hat eine Fläche von 1140 Quadratzentimeter und eine Auflösung von 1,3 Mio Pixel. Obwohl mein Monitor also 2375 mal größer ist als der G10 Sensor , kann er einzelne Farbpunkte bei Komplettbetrachtung eines G10 Bildes nicht anzuzeigen, weil die Kamera elf mal so viele Pixel produziert wie der Monitor anzeigen kann. Man muß also das Bild erst mal gewaltig vergrößern, damit überhaupt einzelne Bildpixel der Kamera angezeigt werden können.
Vereinzelte Pixel sehe ich je nach Helligkeit auf dem Monitor ab einer Kantenlänge von ca. 1mm bei 300% Vergrößerung in Photoshop. Sehr gut sichtbar und in Farbe + Helligkeit beurteilbar sind einzelne Pixel bei 1200% Vergrößerung, ein Pixel hat dann eine Kantenlänge von ca. 3 Millimeter, das ist der Durchmesser eines Stecknadelkopfes. Die Gesamtfläche eines Bildes in 1200% Vergrößerung wäre jetzt 13 Meter breit und 10 Meter hoch. Damit man so eine Fläche ganz sehen kann muß man erst einmal 15 Meter zurücktreten. Beschwert sich also jemand über vereinzelte bunte Pünktchen bei der G10, so beschwert er sich darüber, daß sich auf einer 130 Quadratmeter großen Wand eines dreistöckigen Hauses, die er von 15 Meter Abstand betrachtet, vereinzelte Farbpünktchen in der Größe eines Stecknadelkopfes befinden.
Ich habe 2 Lösungen anzubieten, um dem Stecknadelproblem in der Hauswand Herr zu werden:
1) Man kaufe sich eine Nikon D3 zu 4000 Euro, die macht keine Farbpünktchen. Deren Sensor ist übrigens 17 mal größer als der der Canon G10, und auch sonst ist einiges anders. Man hat z.B. für diese 4000 Euro noch kein Objektiv.
2) Man kaufe die Software DxO Optics Pro 5, hier auf Amazon zu 115 Euro erhältlich.
Die Entwickler der Software haben für verschiedene Kombinationen von Spiegelreflexgehäusen und Objektiven Korrekturmodule entwickelt. Man braucht also erstens die Software und zweitens das Korrekturmodul der jeweiligen Kamera / des jeweiligen Objektivs. Zum Programm gibt es auch Korrekturmodule für ca. 15 Kompaktkameras. Die Software beseitigt verschiedene Probleme wie chromatische Abberation (Farbsäume), Vignettierung und Verzerrungen, verbessert die Belichtung und insbesondere das Farbrauschen. Ich habe verschiedene Testaufnahmen mit der Canon G10 gemacht und unter anderem ein parkendes Auto vor einer Holzwand bei schwindendem Tageslicht mit ISO 640 in RAW plus JPEG fotografiert. Bei JPEG hat man bei 100% Darstellung großflächige Pixelunregelmäßigkeiten, das sogenannte Farbrauschen. Bei RAW ist das noch viel stärker. Dann habe ich die Aufnahme der Canon in DxO mit dem Preset "RAW High-ISO" bearbeitet. Das Rauschen ist weg. Mit weg meine ich vollkommen weg. Der vorher verpixelte und matt wirkende Lack des Autos glänzt wie neu, graue Flächen ohne Details die mit rötlichem Schimmer durchsetzt waren sind plötzlich knackscharf und das Rot ist weg, das Rauschen in dunklen Bereichen ist komplett verschwunden. Die Verbesserung, besonders bei der RAW-Aufnahme der Canon G10, ist so extrem, daß es einem die Sprache verschlägt. Ich bin platt.
Man kann bei dem Programm manuelle Einstellungen vornehmen, jedoch verfügt es wie auch die G10 über einen ausgezeichneten Vollautomatik-Modus. Die Bearbeitung der Fotos erfolgt dann automatisch für jedes Bild individuell anhand der Aufnahmedaten in der Exif-Datei. Es gibt eine Stapelverarbeitung, d.h. man kann die Bilder eines ganzen Ordners auf einmal berechnen lassen und geht derweil Kaffetrinken. Das Programm ist nicht kompliziert, ich habe es geschafft Bilder zu verarbeiten ohne die Bedienungsanleitung zu lesen. Nähere Informationen gibt es auf dxo.com/de/photo. Dort kann man sich eine 14 Tage voll funktionsfähige Testversion herunterladen. Vorsicht bei langsamer Internetverbindung, das Ding ist über 300 MB groß.
Wenngleich Stecknadeln in Hauswänden kein Problem sind, so ist es das Farbrauschen bei hohen ISO-Einstellungen natürlich schon. Glücklich, wer sich eine Canon G10 gekauft hat, denn für diese Kamera gibt es ein Korrekturmodul für DxO und das Problem ist gelöst. War man jedoch von 3 geliehenen G10 so enttäuscht daß man sie mit 2 Punkten bewertet und sich eine Olympus E520 und eine Sony Cybershot DSC H50 gekauft hat, dann hat man Pech gehabt. Für diese Kameras gibt es leider keine Korrekturmodule.
Mit der Canon G10 bin ich ansonsten rundherum zufrieden. Jetzt in Kombination mit DxO noch viel mehr.
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